Problemstellung

Bei der Verarbeitung von Biopolymeren zu Kabelverschraubungen im Spritzgussprozess spielen die Verarbeitbarkeit des Polymers und die erzielbaren Eigenschaften am Endprodukt eine zentrale Rolle. Da für Biopolymere in diesem Zusammenhang nur wenige Erfahrungswerte vorhanden sind, muss die Eignung im Einzelfall detailliert geprüft werden. Zudem müssen die Prozessparameter gegenüber konventionellen Kunststoffen gezielt angepasst werden.

Anforderungen

  • Verarbeitbarkeit mit Standardequipment
  • gleiche Zykluszeit wie Referenzmaterial
  • Erfüllung sämtlicher Kundenspezifikationen

Umsetzung

In einem ersten Schritt wurde die Verarbeitbarkeit ausgewählter Biopolymere mit Fliessstudien und Füllversuchen anhand von einfachen Bauteilen getestet. Die Untersuchungen wurden mit Füllsimulationen unterstützt. Anschliessend wurden die bauteilspezifischen Verarbeitungsparameter anhand von Handmustern ermittelt und optimiert. Die Eigenschaften des finalen Bauteils wurden geprüft und den spezifizierten Werten gegenübergestellt.

Ergebnisse und Vorteile

Die ausgewählten Biopolymere sind ohne spritztechnische Probleme verarbeitbar. Dabei werden gleiche Zykluszeiten und Bauteilqualitäten wie mit dem Referenzmaterial (konventioneller Kunststoff) erzielt. Die Funktionalität der hergestellten Kabelverschraubungen ist damit zu 100% gewährleistet.

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