INNOVATION IS OUR VALUE

Als Spezialisten im Bereich Polymertechnik mit umfangreichem Know-How aus der praxisnahen Forschung begleiten wir unsere internationalen Kunden im ganzheitlichen Entwicklungsprozess. Wir l(i)eben Wissenschaft und teilen diese Leidenschaft gerne mit Ihnen!

Von der Idee über die Prototypenherstellung bis hin zur Serienproduktion der Spezial-Kunststoffcompounds, welche für die kundenspezifische Zielanwendung massgeschneidert sind, bietet Lapp Engineering & Co. eine zuverlässige, originelle und vertrauenswürdige Partnerschaft.

Polymer-Entwicklung

Wissenschaft am Puls der Zeit

Seit unserer Firmengründung im Jahr 2004 begegnen wir den stetig steigenden Anforderungen der Kunden und des Marktumfeldes für Kunststoffe flexibel, effizient und innovativ.

Wir begeistern uns für neue Herausforderungen, Trends und Erkenntnisse – deshalb führen wir regelmässig Marktanalysen durch, um unsere Kunden effektiv und professionell beraten zu können. Damit wir dem Anspruch der Kundenzufriedenheit gerecht werden, verbessern wir kontinuierlich unsere Qualitätsstandards.

Dazu gehört die enge Zusammenarbeit mit kurzen Kommunikations- und Entscheidungswegen zwischen Kunden und dem qualifizierten Entwicklungsteam, um die geplanten Kunststoff-Compounds mit neuen Eigenschaften und Eigenschaftskombinationen zielführend zu entwickeln.

Unsere Leistungen im Bereich Polymer-Entwicklung

Materialentwicklung

  • Rezepturentwicklung von Kunststoff-Compounds
  • Optimierung bestehender Compounds
  • Kundenspezifische Herstellung von Kleinmengen von Spezial-Compounds (bis zu 100 kg)
  • Herstellung von extrudierten / gespritzten Prüflingen bzw. Prototypen
  • Physikalische und chemische Prüfung von Erstmustern nach Kundenvorgaben
  • Herstellung von Kunstoffgranulat für Vorserien

Intellectual Property

  • Markenschutzberatung
  • Patentrecherche
  • Technologietrends-/analyse
  • Patentmonitoring
  • Patentanmeldung
  • Netzwerk internationaler Patent-
    und Markenanwälte

Projektmanagement und Beratung

  • Planung und Durchführung von Projekten in den Bereichen Polymer-Entwicklung, Polymerverarbeitung, Kunststoff- und Polymerwissenschaften
  • Betreuung von Innovationsprojekten
  • Kooperationsprojekte mit Hochschulen und Forschungsinstituten in den Bereichen Kunststoffentwicklung und Verfahrenstechnik
  • Beratung zur Verfahrenstechnik in den Bereichen Spritzguss, Extrusion und Compoundierung
  • Unterstützung in Qualitätsfragen sowie bei der Auswahl von Werkstoffen und Rohstoffen
  • Beratung in den Bereichen Polymerwissenschaften und Kunststoff-Compounds

Compound-Entwicklung von Lapp Engineering & Co.

Polymere sind chemische Stoffe, die aus einer Vielzahl von gleichartigen Kettenmolekülen (sogenannten Makromolekülen) bestehen. Diese Bausteine bilden die Basis von Kunststoff-Compounds. Der Vorgang der Compoundierung ist unten im Detail beschrieben. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Kunden durch die Mischung von Polymeren und Zusatzstoffen, sogenannten Additive, einen Werkstoff nach Mass zu entwickeln.

Relevanz der Basiskunststoffe

Basiskunststoffe werden von uns so ausgewählt, dass die Anforderungen an das Compound optimal erfüllt werden können. Das gewährleisten wir durch die langjährige Erfahrung unseres qualifizierten Entwicklungsteams, unsere weltweiten Beziehungen zu Lieferanten und unsere interne Materialdatenbank. Verwendet werden ausschliesslich qualitativ hochwertige Ausgangsstoffe. Nur so können auch die anspruchsvollen Kundenanforderungen an die Compounds erfüllt werden. Die Verfügbarkeit der Rohstoffe in den Zielmärkten wird bei der Erstanfrage eingehend geklärt.

Eingesetzte Materialien

  • Polyethlyene (PE)
  • Polypropylene (PP)
  • weitere Polyolefine
  • Ethylen-Vinylacetat-Copolymere (EVA)
  • Polyvinylchlorid (PVC)
  • Polyamide (PA)
  • Polycarbonate (PC)
  • thermoplastische Elastomere (TPV, TPU, TPO)
  • usw.

Schwerpunkt Polymer-Entwicklung

  • hochgefüllte Compounds mit Füllstoffanteilen von über 60%
  • HFFR (halogen free, flame retardant) Compounds
  • elektronenstrahl-vernetzbare Compounds für hervorragende Temperaturbeständigkeit
  • elektrisch und thermisch leitfähige Compounds
  • Kunststoffe als Alternative zum Metalleinsatz

Verfahrenstechniken für die Polymer-Entwicklung im Überblick

Compoundierung

Dieser Vorgang beschreibt das Kombinieren von verschiedenen Basiskunststoffen und Mischen von verschiedenen Basiskunststoffen unter der Zugabe von ausgewählten Füllstoffen, Additiven und Verarbeitungshilfen. Die daraus resultierenden Compounds bestehen aus mindestens zwei, häufig jedoch bis zu zwanzig miteinander verbundenen Materialien. Aus einer geeigneten Kombination ergeben sich neue Werkstoffeigenschaften, die mit den einzelnen Komponenten allein nicht erzielt werden können.

Das Eigenschaftsprofil hergestellter Compounds ist über einen weiten Bereich modifizierbar. Je nach Beimischung einzelner Elemente entstehen beispielsweise leistungsfähigere, flammgeschützte, kostengünstige, vernetzbare, licht- und wärmebeständige, besser bearbeitbare, gleitfähigere, optisch oder haptisch aufgewertete Werkstoffe.

Hierfür entwickeln und optimieren wir Rezepturen für Kunststoffe nach genauem Kundenwunsch, damit das jeweilige Projekt anforderungsgerecht realisiert wird.

Extrusion

Der Vorgang der Extrusion beschreibt das kontinuierliche “Herauspressen” von hochviskosen Kunststoffschmelzen unter Druck aus einer formgebenden Düse. Die dabei entstehenden Profile haben den Querschnitt der Öffnung und werden Extrudat genannt. Theoretisch können sie in beliebiger Länge ausgegeben werden.

Die in den Maschinen stattfindenden Vorgänge und Prozesse sind:

  • Materialeinzug
  • Förderung
  • Aufschmelzung
  • Entgasung
  • Druckaufbau
  • Mischen / Homogenisierung

Spritzguss

Ein weiterer Prozess für die formgebende Verarbeitung von Kunststoffen ist das Spritzgiessen. Dies ist ein Formverfahren, bei dem die geschmolzene Kunststoffmasse unter Druck in eine Form (Werkzeug) eingespritzt wird. Darin geht das Material durch Abkühlung in den festen Zustand über. Nach dem Öffnen des Formwerkzeugs wird das Bauteil entnommen. Als Ausgangsmaterial können sowohl Standardkunststoffe als auch Spezial-Compounds verwendet werden.

Spritzgussverfahren erlauben die kostengünstige Herstellung von Kunststoffbauteilen in grosser Stückzahl. Aufgrund der besonders beständigen Formwerkzeuge mit hoher Lebensdauer lassen sich bis zu einige Millionen Teile produzieren. Das Spritzgiessen gehört durch seine Wirtschaftlichkeit und die Vielfalt in der Umsetzung zum weitverbreitetsten Verfahren zur Massenherstellung von Kunststoffteilen in praktisch allen Bereichen.

Unsere Laborausstattung für die Polymer-Entwicklung

Unser Equipment für die Compoundierung

In unserem Labor verwenden wir den Ko-Kneter BUSS MX 30, eine kompakte Klein-Compoundierlinie. Vielseitig und effizient ist dieser Einschneckenextruder ideal für den universellen Einsatz in Forschung, Entwicklung, Prozessoptimierung und Herstellung von Klein- und Mustermengen. Die Maschine ist speziell für hochgefüllte sowie temperatur- und scherempfindliche Compounds geeignet.

Dieser Labor-Extruder bietet eine präzise Temperaturkontrolle und ist dank modular konfigurierbarer Prozesszonen und Schnecke sehr benutzerfreundlich. Zusätzlich lässt sich die Flüssigdosierung frei positionieren. Die Zudosierung von Kunststoffgranulaten, Füllstoffen und Additiven erfolgt ausschliesslich mit gravimetrischen Einheiten. Dies führt zu einer qualitativ hochstehenden Zusammensetzung der hergestellten Compounds.

Die Leistung beläuft sich auf Durchsatzraten von 5–25 kg/Stunde im Labormassstab. Mit der modularen Verfahrenszone des BUSS MX 30 können alle Prozesse analog den Produktionsanlagen abgebildet werden.

Weiteres Equipment in unserem Technikum

LAPP-22
  • Laborextruder für die Herstellung von Streifen und einfachen Kabelprototypen
  • Spritzgussmaschine für Füllstudien, Herstellung von Prüfkörpern (z.B. Zugstäbe) und Prototypen
  • Wärme- und Klimaschrank für Alterungs- und Lagerungsversuche
  • Universalzugprüfmaschine mit Klimakammer für die Ermittlung von mechanischen Eigenschaften in einem Temperaturbereich von -80°C bis + 250°C

Messverfahren

Wir führen Härtemessungen, rheologische Charakteriserung von Kunststoffen mittels Schlitzkapillardüsen, Zug- und Druckprüfungsmessungen, Dichtemessungen sowie Hotset Tests zur Ermittlung des Vernetzungsgrades durch.

Vom Labor in die Welt

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Megatrend Transport - Entwicklung eines HFFR Mantelmaterials für den Schienenverkehr im asiatischen Raum

In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden konzipierte Lapp Engineering & Co. ein massgeschneidertes Compound mit ausgezeichneter Verarbeitbarkeit und hervorragenden Eigenschaften: halogenfrei, vernetzbar und kosteneffizient. Dank dieser innovativen Entwicklung gelang es unserem Kunden, seine Position im dortigen Eisenbahnmarkt auszubauen.

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Recycling: Auswertung der Möglichkeiten zur Wiederverwendung von entstehendem High-End-Abfallmaterial

Im Auftrag des Kunden wurde von Lapp Engineering & Co. mittels Verarbeitungs- und Materialtests ausgewertet, ob, wie und in welchem Ausmass Produktionsabfall von hochwertigen Materialien in die Produktion zurückgeführt werden kann.

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